Altes und Neues aus WILDenCATwelt

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jorgo
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Altes und Neues aus WILDenCATwelt

Beitrag von jorgo » 20.10.2010, 16:43

Hier ein interessantes Interview mit dem Designer der revolutionären Capricorn und Wildcat F 18

http://catsailingnews.blogspot.com/sear ... %20WildCat

Tiescha
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Re: Altes und Neues aus WILDenCATwelt

Beitrag von Tiescha » 20.10.2010, 19:24

Hallo Jörg,

das Interview ist natürlich sehr interessant, der aufmerksame Leser konnte es ja schon seit einiger Zeit übersetzen...
Aber viel interessanter wären eure Erfahrungen, die Ihre mit den neuen Booten (alter Tigerfahrer mit altem Tiger) gemacht habt.
Wie steht’s mit dem Schwertproblem beim Wildcat (genannt Schwertfresser)?
Gibt es bei der 2011’er Generation Veränderungen, Detailverbesserungen?
Was ist eigentlich das Gaspedal (siehe Bootsverkauf von Robertoblanco)?
Wie seid Ihr mit dem neuen Hecktrapez zufrieden?
Gibt es einen Schwachpunkt beim Mastfuß?
Wo sollte man das Trampolin verstärken, oder macht es Hobie bald selbst?

Was habe ich vergessen?

Du siehst Fragen über Fragen
Danke für eine Antwort und schönen Winter
Andreas
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catawest_Seb

Re: Altes und Neues aus WILDenCATwelt

Beitrag von catawest_Seb » 20.10.2010, 21:21

Tiescha hat geschrieben:Wie steht’s mit dem Schwertproblem beim Wildcat (genannt Schwertfresser)?
Aus eigener Erfahrung: Solang man aufpasst und konsequent Schwerter zieht, passiert da nix!
Tiescha hat geschrieben:Gibt es bei der 2011’er Generation Veränderungen, Detailverbesserungen?
Veränderungen werden Quick-Release der Schwerter (bekannt vom Capricorn) und Mastrotation sein. Letzteres ist nur eine Curry-Klemme auf der Mastfuß-Gabel. Die Neuerungen (außer Schwerter) werden AB SOFORT ausgeliefert. Der neue Schwertkasten wird lt. Werft in den Booten ab November/Dezember ausgeliefert.
Tiescha hat geschrieben:Was ist eigentlich das Gaspedal (siehe Bootsverkauf von Robertoblanco)?
Über eine Übersetzung wird der Abstand zwischen Schothorn am Großsegel und Achterbeam angezeigt. Kurz: Eine leichte Anzeige, wie dicht du dein Groß ziehst.
Tiescha hat geschrieben:Wie seid Ihr mit dem neuen Hecktrapez zufrieden?
Eigene Erfahrung: TOP!!! KEINERLEI Probleme, im Gegenteil. Besser als jeder Haken! Wobei die EVA einen großen Teil mit beiträgt! :wink:
Tiescha hat geschrieben:Gibt es einen Schwachpunkt beim Mastfuß?
Beim 09er definitiv JA!!! Sollte man unbedingt austauschen gegen das 10er Modell. Der 2010er ist gut!
Tiescha hat geschrieben:Wo sollte man das Trampolin verstärken, oder macht es Hobie bald selbst?
Das "Trampolin-Problem" gab es eigentlich nur in der ersten Serie. Hobie verstärkt aber ab ca. Baujahr 12/2009 die Trampoline an den Schwachstellen wie Mastrotation und Spi-Holepunkte.

Tim M-K

Re: Altes und Neues aus WILDenCATwelt

Beitrag von Tim M-K » 21.10.2010, 10:26

Hm, "Quick-Release"... Bei den Nacra-Upgrades hieß das "Upfucker". Da kann man gespannt sein, welcher Ausdruck sich durchsetzt. :mrgreen:

Gibt es jetzt eigentlich nach längerer Nutzung schon Erfahrungen mit dem Krokoleder auf den Rümpfen? Wie sieht das nach 2 Saisons intensiver Nutzung aus und läßt es sich erneuern?

catawest_Seb

Re: Altes und Neues aus WILDenCATwelt

Beitrag von catawest_Seb » 21.10.2010, 11:08

Tim M-K hat geschrieben:Gibt es jetzt eigentlich nach längerer Nutzung schon Erfahrungen mit dem Krokoleder auf den Rümpfen? Wie sieht das nach 2 Saisons intensiver Nutzung aus und läßt es sich erneuern?
Das "Krokoleder" -in Fachkreisen auch Armaturenbrett bezeichnet- heißt "EVA" (Ethylenvinylacetat, http://de.wikipedia.org/wiki/Ethylenvinylacetat). Ist wirklich genial das Zeugs!! Nach einer Saison UV-, Schmutz- und Salzwasserbelastung siehts sogar immer noch aus, wie am ersten Tag! Nass fühlt es sich sogar NOCH griffiger an.

Hobie Cat bietet ein "EVA-Kit" an, d.h. es ist vollständig austauschbar!

Martin
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Re: Altes und Neues aus WILDenCATwelt

Beitrag von Martin » 21.10.2010, 12:13

Aus eigener Erfahrung: Solang man aufpasst und konsequent Schwerter zieht, passiert da nix!
Bedeutet das im Umkehrschluss: wenn man die Schwerter nicht konsequent zieht, muss man damit rechnen, dass sie wegbrechen und ist selber schuld?
Also im Klartext: wird da an der Konstruktion bzw. Produktion der Schwerter noch was nachgebessert?

Damit mir hier keiner Parteilichkeit vorwerfen kann: Ich find's ein Unding, dass hier seit 2008 Capricorn und jetzt auch Wilcat Schwerter reihenweise wegbrechen (Ruderblätter auch...) und das hier immer schön kleingeredet wird. Wenn so ein vergleichbarer Mangel im Automobilbau auftritt, dann lässt sich das kein Kunde so einfach gefallen - siehe die Probleme die Opel (vor einigen Jahren) und Toyota hatten.

catawest_Seb

Re: Altes und Neues aus WILDenCATwelt

Beitrag von catawest_Seb » 21.10.2010, 12:35

Martin hat geschrieben:
Aus eigener Erfahrung: Solang man aufpasst und konsequent Schwerter zieht, passiert da nix!
Bedeutet das im Umkehrschluss: wenn man die Schwerter nicht konsequent zieht, muss man damit rechnen, dass sie wegbrechen und ist selber schuld?
Also im Klartext: wird da an der Konstruktion bzw. Produktion der Schwerter noch was nachgebessert?
Deswegen wird es ja das Quick-Release (oder Upfucker :wink: ) für die Schwerter geben. Irgendwo MUSS halt ein Kompromiss eingegangen werden. Die Schwerter KÖNNEN von der Bauweise her nicht unkaputtbar sein. Und kleingeredet wird bestimmt nichts.
Man fährt schließlich auch mit keinem Formel-1 Boliden keine Ralley, weil die einfach nicht dafür gebaut sind. Genauso sieht's bei den Schwertern aus. Sie sind einfach nicht dafür gebaut, um bei Halbwind- oder Raumschotskursen unten gefahren zu werden. Wer das machen will, muss Tiger segeln :wink:

Ein Unding wäre es nur, dies nicht zu kommunizieren. Das tu ich aber hier (und nicht nur hier!) explizit! Wer dies beachtet, wird KEINE Probleme mit den Schwertern haben!

jorgo
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Re: Altes und Neues aus WILDenCATwelt

Beitrag von jorgo » 21.10.2010, 13:27

Hi,
es sieht so aus als wenn die neueren Schwerter besser halten (Produktion ab WM).
Zumindest unsere scheinen jetzt zu halten.
Die Werft hat sich bisher immer sehr kulant gezeigt - soll heißen kostenloser Ersatz.
Die Schwerter an sich sind konstruktiv gut und hochwertig gebaut - es gab wohl leichte Ungenauigkeiten beim Zusammenkleben der beiden Häften. Angeblich hat man das jetzt im Griff.... .

Die Schwerter (und Ruderblätter) sind vom Profil her einfach hocheffizient. Das macht schon richtig Spaß das Boot zu segeln!

Unser 2010-er Mastfuß ist völlig unproblematisch - das Trampolin auch.
Einziger Schwachpunkt unserer Saison waren 3 gebrochene Schwerter - davon eins unter wirklichen Extrembedingungen auf Texel (da sind auch noch ganz andere Dinge auf allen Booten kaputt gegangen)
Bei genug Wind haben wir gelernt auch noch mit einem Schwert recht flott zu kreuzen.
Die Aluminium Ruderarme fand ich auch nicht optimal - das Innengewinde hat sich schon mal verabschiedet.
Probleme mit den Ruderblättern hatten wir nicht.
Die Ruderarme werden 2011 verbessert (Lässt sich wohl auch nachrüsten)

Wer ein 2010-er Gebrauchtboot (mit Gebrauchspuren) aber den meisten 2011-er Optionen wirklich günstig kaufen möchte, wendet sich bitte an mich. Der Preis ist heiß!

Im Gegensatz zum Seb bin ich allerdings der Meinung, das der WC nicht nur ein reiner F 1 Bolide ist. Auch der ambitionierte Rallyfahrer hat damit seinen Spaß.( :wink: Seb - das sagst Du doch nur weil Du Deine Tiger vom Hof haben willst, gell!?) Damit will ich nix gegen Tiger sagen: das war und ist ein schönes, solides und ausgereiftes Boot mit dem es sich immer noch verdammt flott segeln lässt. Der WC trägt halt den neuesten Erkenntnissen Rechnung - und das ist beeindruckend.

Gruß
Jörg

Tiescha
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Re: Altes und Neues aus WILDenCATwelt

Beitrag von Tiescha » 21.10.2010, 13:53

Hallo Sebastian, Hallo Jörg,

danke für die vielen Antworten. Wird mit dem Schwertkasten auch das Schwert verändert?
Meines Wissens sind in Scharbeutz auch einige (oder eines?) auf dem Flieger gebrochen. Sicher eine Schwachstelle, denn dort würde man es ja nicht gleich hochnehmen…..

Gibt es EVA auch für ältere Wildkatzen? Vielleicht in verschiedenen Größen, 75 C oder 85 D oder 95 Z?
Andreas
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Tim M-K

Re: Altes und Neues aus WILDenCATwelt

Beitrag von Tim M-K » 21.10.2010, 15:14

:mrgreen: Jetzt muss ich doch mal mit missionarischem Eifer gegen diese Technikgläubigkeit vorgehen. Die Unterschiede zwischen den "revolutionären" neuen Designs und ihren Vorgängern sind winzig. Klar, wenn man vom spurtreuen Tiger auf die agilen modernen Boote mit ihren flachen Unterwasserschiffen umsteigt fühlt sich das ganz anders an, doch das ist völlig subjektiv. Ein Blick auf die Regattaergebnisse und die Rangliste öffnet einem da die Augen (sorry, jetzt bin ich mal gemein) :evil: : Frank Rübling ist Traditionssegler geblieben und obwohl alle um ihn herum ihre Tiger gegen den Wildcat tauschten, rutscht er von 2009 zu 2010 von Platz 7 auf Platz 3 vor. Mit seinem ollen Tiger. Die Kieler Woche gewann Jörg 2008 mit seinem Tiger gegen Helge auf dem Infusion. 2010 gewann aber der Infusion gegen den Wildcat...

Wäre das Material entscheidend und gäbe es dort so enorme Entwicklungssprünge, wie die Werbebroschüren einem versuchen weis zu machen, dann grenzt es wohl an ein Wunder, dass wir mit unserem 97er Boot nicht gnadenlos hintendrein segeln.

Ein vergeigtes Manöver, und man hat Jahre an Bootsentwicklung versemmelt.

catawest_Seb

Re: Altes und Neues aus WILDenCATwelt

Beitrag von catawest_Seb » 21.10.2010, 15:15

Tiescha hat geschrieben:Wird mit dem Schwertkasten auch das Schwert verändert?
Meines Wissens sind in Scharbeutz auch einige (oder eines?) auf dem Flieger gebrochen.
1. Nein, es wird nach meinem aktuellen Wissen nur der Schwertkasten verändert (Stand letzte Woche die Aussage von Hobie Cat)

2. Wir ziehen das Schwert -je nach Bedingung- auch auf dem Flieger. So viel Zeit ist normalerweise vorhanden...

Jörg hat aber auch Recht, die Serie ab Juli ist die zweite, deutlich bessere Serie (obwohl wir mit der ersten nie Probleme hatten).
Natürlich war das F1-Beispiel etwas überspitzt... :wink:


@Tim: Stimmt natürlich völlig! Der Segler macht 90% aus...

jorgo
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Re: Altes und Neues aus WILDenCATwelt

Beitrag von jorgo » 22.10.2010, 12:28

Hi Tim,

Du hast Recht = sauber segeln ist das Alllerallerwichtigste!

Trotzdem gibt es jenseits aller "Hochglanz-Werbebrochüren" eine technische und designerische Weiterentwicklung.
Vielleicht ist die im Falle unserer (wie man hier mal wieder schön sieht...) sehr ausgereiften F 18 Vermessungsregeln nicht so wirksam, dass es nicht auch die berühmten "Ausnahmen die die Regel bestätigen" gibt ... dennoch: die Boote sind im direkten Vergleich schneller geworden.

Beispiel Gerard Loos - einer der wenigen holländischen Topsegler, welcher auf Tiger geblieben ist. (Er war auch einer der einzigen beiden Tiger, die bei der WM überhaupt noch in der Goldfleet qualifiziert waren.)
Also Gerard versteht sein Geschäft (was man ja auch schon an seinem Sponsor sieht :shock: ) - er konnte aber bei der gemischten Tiger/Wildcat Europameisterschaft in keiner Wettfahrt vor uns (und schon gar nicht den schnellen Italienern :mtz: ) im Ziel sein, obwohl eigentlich sogar fast Tiger-Idealbedingungen herrschten (viel Wind und Welle).
Der Grund war: wir waren einfach schneller!

Beispiel Capricorn - Helge und Christian (ohne deren seglerische Qualifikation in Abrede zu stellen zu wollen) gelang es nach ihrem Wechsel 3-mal hintereinander in die Phalanx der vollprofessionellen Hobie und Nacra Werkstruppe einzubrechen - am Ende sogar mit grossem Abstand vor dem "Katamaran-Pabst" Bundock Weltmeister zu werden.
Der Grund dafür war u.a. auch: sie waren einfach schneller!

Dein Hawk-Design stand übrigens ein bisschen Pate bei der CAP Entwicklung. Martin Fischer erzählte mir mal, dass er seinen damaligen Prototypen in Neu-Kaledonien vielfach im Vergleich mit Hawk auf dem Wasser abgeglichen hat.
Der Hawk war über Jahre der schnellste F 18 - nur hat sich die Werft zulange auf den Lorbeeren ausgeruht und notwendige Upgrades verpennt während die Kollegen von Hobie konsequent die Tiger Entwicklung fortgeführt hatten und auch andernorts schnellere Boote entstanden. Letztlich hatte Hobie mit Sorge die Entwicklung der schnelleren CAP und Infusion verfolgt und dann letztlich Martin Fischer mit einem neuen Design beauftragt.
In den Jahren davor wurde bei Hobie vor allem viel Geld in gute Segler investiert, damit der Tiger den "Kopf über Wasser behält"... . Hat ja nicht immer geklappt.

Das Ergebnis dieser Konkurrenz ist doch gut: Man hat heute ein schöne Auswahl an ausgereiften F 18 Typen. Ein vollausgerüstetes top-wettbewerbsfähiges Gebrauchtboot ist schon ab ca. 10.000 Euroletten erhältlich - der ambitionierte Clubsegler kann sogar schon ab um die 5.000 Kracher richtig Spaß haben ..... in welcher anderen Klasse gibts es das denn???

J.

Tim M-K

Re: Altes und Neues aus WILDenCATwelt

Beitrag von Tim M-K » 24.10.2010, 12:51

Beispiel Gerard Loos...Der Grund war: wir waren einfach schneller!
Ich kenne Gerard Loos nicht, habe mir aber sagen lassen, dass er um die 60 Jahre alt ist? So hart das klingt, aber irgendwann sinkt die Leistungskurve. :wink: An einer einzigen Regatta kann man in meinen Augen nicht begründen, dass ein Bootstyp schneller ist. Hier ist in meinen Augen nur die Rangliste aussagefähig, da sie langfristig mittelt. Was ist z.B. mit der Tagesform? Der Umstieg von Heineken auf Flens (?) könnte Gerard zugesetzt haben? Daher auch mein obiges Beispiel mit der KiWo-Platzierung.

Auch Dein Beispiel von Christian und Helge bei den WMs unterstützt in meinen Augen eher die Theorie, dass es auf die Fähigkeiten und die Tagesform des Seglers ankommt. Wäre das Capricorn damals klar besser als die bestehenden Konkurrenzboote, hätte die Top10 ja von Capricorn-Seglern nur so überquellen müssen. Und unser Otto muss ein verdammt schlechter Segler sein, dass er mit dem WM 5. Flyer nicht vor Euch allen davongefahren ist. :mrgreen:

Segeln alle fehlerfrei und gleich gut, wird ein modernes Design vermutlich gewinnen, aber wer ist schon gleichbleibend perfekt...? In der Realität ist der Einfluß des Designs in meinen Augen theoretisch und marginal.

jorgo
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Re: Altes und Neues aus WILDenCATwelt

Beitrag von jorgo » 24.10.2010, 20:52

Uiuiui - das lass man den Gerard nicht hören!!!!
Und was Du da über die Leistungskurve sagst .... da keimt doch bestimmt bei manchem die Hoffnung auf :jwl:

2008 haben die Sach`s übrigens Capricorn gesegelt.
Naja, jeder soll glauben was er will!

Bis bald mal
Jörg

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Re: Altes und Neues aus WILDenCATwelt

Beitrag von Daniel » 25.10.2010, 10:40

Moin Mädels,

ich habe Eure Diskussion aufmerksam verfolgt.

Hier mal ein paar Anmerkungen eines Amateuer-Wildcat-Seglers:
Wir ziehen die Schwerter (beide) konsequent - macht m.E. auch Sinn, wir wollen ja nach Lee und nicht unter Spi zur Luvtonne. Uns sind noch keine Schwerter abgebrochen!
Als ehemaliger Tiger-Segler bin ich insbesondere mit der Performance bis 4 Windstärken auf allen Kursen äußerst zufrieden! Selbst auf´m Flieger mit halbgezogenenen Schwertern in Scharbeutz waren wir schnell und haben noch Boote geholt.

Der Tiger war und ist immer noch ein schnelles Boot - gerade bei Wind und Welle -siehe Rübe & Maddin= tief hängen, Flaches groß und Gas geben!
Ist aber weniger Wind, so ist der WC einfach schneller. Der WC setzt Wind dann schneller in Geschwindigkeit um.

Die Umsteiger wie Fritz, Horst, Bockinger und wir sind alle sehr zufrieden mit der Performance des neuen Wild Cats!!! Man muss sich ein wenig umstellen was das Segeln angeht, aber dann rennt die Kiste auch! Aber Tim hat Recht, das beste Boot nützt die nichts, wenn Du auf die falsche Seite fährst oder schlechtes Bootshandling hast.

Gruss
Daniel :jwl:

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